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SCHUHSOHLENSTRUKTUR
von Sergio SEGALIN
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***INDUSTRIEPATENT
***VON DER UNIVERSITÄT PADUA ZERTIFIZIERT |
Präsentation
Hier wird ein neues, originelles Produkt präsentiert,
das aus langjähriger Forschungsarbeit, Analysen und
Untersuchungen entstanden ist. Nach zahlreichen praktischen,
empirischen und zuletzt noch klinischen und instrumentellen
Tests möchte sich das Produkt im Bereich des feinen
Schuhwerks positionieren, um den reifen, anspruchsvollen
und aufmerksamen Konsumenten zu erreichen, indem diesem
ein bequemes, leichtes und komfortables Schuhwerk zur
Verfügung gestellt wird, das die unteren Extremitäten
bei der täglichen Tätigkeit nicht anstrengt
bzw. die Entspannung des hinteren Schienbeinmuskels, der
in erster Linie das Körpergewicht in aufrechter Haltung
zu tragen hat, und bei längerem Gehen, unterstützt.
Es handelt sich dabei um eine - bei der Fertigung jedes
Schuhtyps verwendbare - Schuhsohle, die so konzipiert
ist, dass sie eine Stütze für den leicht erhöhten
hinteren Teil des Fußes bildet. Dabei weist sie
eine nach außen geneigte Spezialform und medial
eine gute Passform auf. Dadurch wird die Muskelfunktion
unterstützt und der Ermüdung von Bein und Fuß
entgegengewirkt.
Diese von Herrn Sergio Segalin aus Venedig erfundene "Schuhsohlenstruktur"
ist heute durch das Industriepatent (Patentantrag: TV2004A000123
vom 29.10.2004) geschützt und sie ist vielleicht
die einzige in der Schuhbranche, die auch die begehrte
UNIVERSITÄTSZERTIFIZIERUNG
erhalten hat, die nach zahlreichen ärztlichen und
instrumentellen Tests und Kontrollen, sowohl an der Orthopädischen
Klinik (Experimentatoren: Prof. Raffaele Scapinelli und
Dott. Giuseppe Taglialavoro) der Universität Padua
(Università degli Studi di Padova) als auch an
der Abteilung für Neurophysiopatologie (Experimentator:
Prof. Paolo Negrin) derselben Universität durchgeführt
wurden.
Die patentierte Sohlenstruktur ist das Ergebnis einer
langjährigen Forschungsarbeit, die von ihrem Erfinder
im Laufe jahrzehntelanger Tätigkeit im Bereich der
Planung und der Ausführung verschiedener verbesserter
Schuhmodelle durchgeführt wurde. Diese Studien haben
gezeigt, dass selbst bei der Verschiedenartigkeit der
Fälle und unter Anwendung unterschiedlicher Schuherzeugungstechniken
mit Verbesserungen und Kompensation von Fehlern oder bei
anatomischen Besonderheiten, anatomische Gegebenheiten
bei der Herstellung des Schuhunterbaus (Schuheinlage und
Laufsohle) im Sinne dieses Konzeptes zu berücksichtigen
sind: durch den geneigten Schuhunterbau nach außen
konnte man der Ermüdung durch aufrechte Haltung und
Gehen über einen längeren Zeitraum entgegenwirken.
Durch diese Art des Schuhunterbaus wird bei leichter Supination
der Ferse eine besondere dreidimensionale Konfiguration
des ganzen Fußes begünstigt, wodurch sowohl
die Verteilung des Körpergewichtes auf der Sohlenfläche
als auch die Funktion des hinteren Schienbeinmuskels optimiert
werden kann. Als Wirkung zeigt sich eine geringere Ermüdung
sowie ein Gefühl des Wohlbefindens und der Bequemlichkeit.
So entstand das Modell für die "Schuhsohlenstruktur".
Die Einzigartigkeit und Originalität der Form wird
auf der folgenden Seite als Beispiel anhand von zwei Grafiken
illustriert.
Diese "Schuhsohle", die bei jedem Typ, Modell
und Maß von Herren- und Damenschuhen verwendet werden
kann, eignet sich sowohl für Füße mit
normalen physiologischen und funktionellen Eigenschaften
sowie auch für Füße, die Anomalien oder
Pathologien aufweisen, wie zum Beispiel übermäßiges
Loslassen oder übermäßige Kontraktion
der Fußwölbung.
Es sollte vielleicht erinnert werden, dass die Schuhsohle
normalerweise flach ist. Im Bedarfsfall kann man eine
Einlage mit mehr oder weniger anatomischer Passform unter
Hinzugabe von Bettungen verwenden, um die Fußwölbung
passiv zu heben oder durch gezielte korrigierende Maßnahmen,
die auf die verschiedenen Fälle abgestimmt sind.
Das realisierte Schuhsohlenmodell weist hingegen eine
besondere Oberflächenform auf, auf welcher der hintere
Teil des Fußes aufliegt, so dass das Gewicht mehr
auf den äußeren Bereich der Ferse als auf den
inneren verlagert wird(*).
Wie in der Fußnote beschrieben, begünstigt
die Erfindung ferner - indem sie eine übermäßige
schraubenförmige Plantarbewegung und eine übermäßig
flache Position des Fußes verhindert - das Erreichen
der morphologischen Normalität des Fußes in
der statischen Phase, wodurch die Arbeit des hinteren
Schienbeinmuskels in der dynamischen Phase optimiert und
so der Ermüdung vorgebeugt wird.
Aus all diesen Gründen gilt das hier präsentierte
Produkt auch im orthopädischen Bereich als geeignet,
wo sich durch neue Erfahrungen weitere interessante Perspektiven
ergeben können, über die man im Moment nur Vermutungen
anstellen kann.
* Der Experimentator Dott. G. Taglialavoro, der durch
seine wissenschaftlichen Veröffentlichungen bekannt
ist, vertritt die Meinung, "dass der Fuß in
seiner Gesamtheit keinen Dreifuß, der nur statische
Funktionen haben könnte, sondern eine dreidimensionale
architektonische Struktur beschreibt, die mit einer Verstellluftschraube
vergleichbar ist, die sich der statischen oder dynamischen
Funktion des Fußes anpassen kann. Diese schraubenförmige
Bewegung bedingt das Aussehen des Fußabdruckes und
daher das Ausmaß des Anhebens von der Auflagefläche
des medialen Fußrandes. Um den Grad des Öffnens
und Schließens der Plantarschraube zu bedingen,
gibt es die Intra- und Extra-Drehbewegung der Ferse: die
Pronation der Ferse, d.h. die nach innen gedrehte Ferse,
im Bezug auf das Schienbein nach außen gedreht,
löst die Schraube; die Supination, d.h. die nach
außen gedrehte Ferse, o-förmig gebogen in Bezug
auf das Schienbein, zieht die Schraube an. Pronation und
Supination sind die Bewegungen, die die Ferse physiologisch
während des Gehens je nach statischer oder dynamischer
Phase des Schrittes vollendet. In der statischen Phase
löst die pronierte Ferse die Schraube und macht den
Fuß hohl. Beim Gehen geht der Fuß von einer
anatomisch-funktionellen Bedingung relativer Plattheit
in eine Phase der relativen Hohlheit über. Die morpho-funktionelle
"Normalität" des Fußes und somit
die Breite des Fußabdruckes wird durch einen gewissen
Grad der schraubenförmigen Bewegung gewährleistet,
die ein Mittelmaß aufweisen sollte".
Klinische
Untersuchungen |
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